Schulkalender mit CalDAV-Abo, Raum- und Ressourcenbuchung mit Drag & Drop, AG- und Modulverwaltung mit CSV-Import, Wochenpläne und persönlicher Stundenplan für die Unterrichtsvorbereitung, der Import der Stundenpläne aus Untis, Planungswände für Vorhaben im Team, ein Verleih mit QR-Etiketten für das Inventar, eine Kontaktverwaltung mit Gesprächshistorie, die Nachverfolgung von Verwaltungsvorgängen und ein Zero-Knowledge-Tresor für Zugangsdaten. Die organisatorische Grundlage einer Schule – digital und nachvollziehbar.
Schulkalender
Tages-, Wochen-, Monats- und Listenansicht mit Kategorien-Filter, ICS-Abonnements externer Kalender (Feiertage etc.), Wiederkehrungen und einem 180-Tage-Papierkorb. Zum Abonnieren in Apple, Outlook, Thunderbird oder Google Kalender gibt es eine persönliche Abo-Adresse – ohne Passworteingabe, bei Bedarf jederzeit zurücksetzbar.
- Teilnehmende: Kolleg:innen einzeln oder nach Funktionsstufe eintragen – der Termin erscheint drei Tage vorher auf ihrem Dashboard
- Selbstanmeldung: Ein Plus-Symbol am Termin genügt, um sich selbst einzutragen oder wieder abzumelden
- Öffentliche Termine: Einzelne Termine (oder ganze Serien) zusätzlich in den öffentlichen Feed der Schulwebseite geben – gebuchte Ressourcen bleiben intern
Beispiel GrundschuleKategorien „Konferenzen" (rot), „Schulfeste" (gelb), „Ferien" (grün), „Klassenfahrten" (blau). Berliner Feiertage werden per ICS abonniert.
Raum- & Ressourcenbuchung
Wochenkalender Mo–Fr, 6:00–22:00, mit Klick auf den freien Slot. Ressourcen mit Stückzahl-Logik (3 von 30 Tablets bucht nicht den ganzen Koffer). Buchungen per Drag & Drop verschieben.
Beispiel GrundschuleDer Sportlehrer bucht Mo+Mi+Fr 9:00–10:30 Turnhalle für die 3a. Die Klassenlehrerin der 4b reserviert für Sachunterricht 30 Tablets + Beamer am Donnerstag.
Raum- & Ressourcenverwaltung
Stammdaten von Räumen (Name, Raumnummer, Etage, Nutzungsart, Bereich) und Ressourcen (Stückzahl, Ablageort). Auf Basis der Stückzahl prüft das System automatisch parallele Buchungen.
Beispiel GrundschuleRäume Turnhalle, Musikraum 1.04, PC-Raum. Ressourcen „Beamer mobil" (3 Stück), „Tablet-Koffer" (30 Stück), „Mikrofon-Set" (2 Stück).
AG-, Modul- und Projektverwaltung
AGs, Module und Projekte mit Wochentag, Zeitfenster, Klassenstufen und Teilnehmerzahl pflegen. CSV-Import für Massenanlage, Zeitfenster-Vorlagen und Standardwerte für den Angebotszeitraum. Gelöschte Module bleiben 200 Tage im Papierkorb – die Wünsche der Kinder bleiben dabei erhalten.
- Modul-Bereinigung: Frei eingetragene Angaben und abgelaufene Module bei allen Kindern aller Klassen auf einmal entfernen – mit Häufigkeiten, Fundstellen und 36 Stunden Rückgängig-Frist
Beispiel GrundschuleModule „Chor" (Mo 14:00–15:00), „Schach-AG" (Di), „Schul-Garten" (Mi). Schuljahresbeginn: ausgefüllte CSV hochgeladen, alle 14 AGs auf einmal angelegt.
Wochenpläne
Persönliche Unterrichtsvorbereitung pro Fach und Kalenderwoche: Arbeitsmaterialien hochladen oder aus der Dateiablage verknüpfen, Links und Kurznotizen sammeln und jedem Eintrag einen Status (Offen, Aktuell verwendet, Erledigt) geben. Offene Einträge der Vorwoche werden beim Öffnen zur Übernahme angeboten.
- Freigabe: Fächer dauerhaft oder zeitlich mit Kolleg:innen teilen
- KI-Inspiration: Themenvorschläge plus fertige Unterrichtsvorbereitung in der Dateiablage
Beispiel GrundschuleDie Lehrerin legt das Fach „Mathematik 2c" an und sammelt für die laufende Woche das Arbeitsblatt „Zahlenraum bis 100", einen Erklärvideo-Link und die Notiz „Kopfrechnen wiederholen". Ein nicht geschafftes Material schiebt sie per Menü in die Folgewoche.
Mein Stundenplan
Der persönliche Stundenplan auf Basis des zentral gepflegten Rasters: Schulstunden, Pausen und sonstige Zeiten legt die Schulleitung einmal für die ganze Schule fest, eingetragen wird pro Slot das eigene Fach, die Klasse und eine Bemerkung. Alle Angaben sind freiwillig, werden automatisch gespeichert und sind nur für die eigene Person sichtbar.
- Vorschläge: Gängige Fächer und alle Klassen der Schule zur Auswahl, freie Eingaben möglich
- Ein Druckauftrag, zwei Formate: A4-Übersicht quer plus eine Seite mit zwei A5-Kopien zum Ausschneiden
- Aus Untis befüllbar: Arbeitet die Schule mit Untis, lassen sich alle Pläne zentral übernehmen – statt sie von Hand einzutragen
Beispiel GrundschuleDie Klassenlehrerin der 2c trägt ihre Stunden ein und druckt den Plan: Die große Fassung kommt ans Lehrerpult, die beiden A5-Kopien wandern in Tasche und Vertretungsordner.
Untis-Import
Die Stundenpläne der Schule aus Untis einlesen: Die drei Exportdateien für Lehrkräfte, Fächer und Stundenplan hochladen, die Untis-Kürzel den Benutzerkonten zuordnen und die fertigen Pläne je Lehrkraft und je Klasse kontrollieren. Auf Klick landen sie in „Mein Stundenplan" der Lehrkräfte und im Klassen-Stundenplan – eingepasst in das Zeitraster, das die Schule im Portal hinterlegt hat.
- Zuordnungsvorschläge: Das Portal schlägt zu jedem Kürzel ein Konto vor; mehrere Kürzel einer Person werden zusammengeführt
- Fachnamen anpassen: Die Bezeichnungen aus Untis lassen sich ändern – so erscheinen sie später in allen Plänen
- Vorhandenes schützen: Vor dem Übertragen festlegen, ob bereits ausgefüllte Pläne stehen bleiben oder überschrieben werden
- Datensparsam: Klarnamen aus Untis dienen nur der Zuordnung und werden nicht gespeichert
Beispiel GrundschuleZum Schuljahresstart exportiert die Konrektorin die drei Dateien aus Untis, prüft die Kürzel-Vorschläge und überträgt die Pläne. Am nächsten Morgen findet jede Lehrkraft ihren Stundenplan im Portal, und jede Klasse hat ihren Wochenplan zum Ausdrucken.
Verleih / Ausleihe
Inventar der Schule mit Typ, Titel, Anzahl und Beschreibung. Jeder Artikel bekommt automatisch eine interne ID (z. B. I-K7M3X9), die sich als QR-Etikett für den Etikettendrucker ausgeben lässt – einzeln oder gesammelt über einen Druck-Korb. Ausgeliehen wird an ein Kind oder an Mitarbeitende, erfasst per ID-Eingabe oder QR-Scan am Smartphone.
- Rückgabedatum: Schnellauswahl 1, 7, 14 oder 21 Tage – überfällige Ausleihen werden rot markiert
- Rückgabe per Scan: Ein bereits verliehener Artikel bietet die Rückgabe direkt an
- Zustand dokumentieren: Bemerkungen mit Name und Zeitpunkt, dazu ein Änderungsprotokoll je Artikel
- Papierkorb: 180 Tage wiederherstellbar; Artikel mit aktiver Ausleihe sind geschützt
Beispiel GrundschuleDie Schulbibliothek etikettiert 120 Bücher und drei Springseil-Sets. Beim Ausleihen scannt die Kollegin den Kinder-QR-Code aus der Anwesenheitserfassung und danach das Buch – Rückgabe in 14 Tagen.
Vorgänge
Nachhalten, worauf gerade gewartet wird, wer dran ist und wann nachgefasst werden muss – kein Ticketsystem, sondern eine frei ergänzbare Checkliste. Die zentrale Aktion heißt „Ball abgeben": in einem Zug festlegen, auf wen jetzt gewartet wird, was als Nächstes passiert und zu welchem Datum nachgefasst wird.
- Drei Gruppen: „Überfällig" steht oben, dann „Bei mir" und „Wartet auf andere"
- Wiedervorlage: „In 3 Tagen", „Nächste Woche" oder eigenes Datum – überfällige Vorgänge erscheinen auf dem Dashboard, bewusst ohne E-Mail und Push
- Teilen ist der Sinn: Empfohlen für alle Mitarbeitenden, damit im Krankheitsfall jemand übernehmen kann – je Person und Funktionsstufe getrennt nach sehen und bearbeiten
- Vertraulich: Wirklich nur für ausdrücklich benannte Personen – auch Administration und Schulleitung haben keinen Notschlüssel
Beispiel GrundschuleDer Antrag auf einen zusätzlichen Container liegt beim Schulamt. Das Sekretariat setzt „wartet auf: Schulamt, Frau Meier" mit Wiedervorlage in zwei Wochen – als die Kollegin krank wird, sieht die Vertretung sofort, wo der Vorgang steht.
Planungswände
Vorhaben auf einer Wand planen: Die Spalten sind Personen oder Freitexte wie „Hausmeister", die Zeilen Kalenderwochen, Kalendertage oder einfach nummerierte Positionen. Kacheln mit Titel, Text, Farbe und kurzem Badge wie „Wichtig" werden per Maus oder Finger verschoben und bei Bedarf über mehrere Zeilen gezogen. Bei Kalenderwochen und -tagen läuft die Wand mit der Zeit mit.
- Gezielt freigeben: Je Funktionsstufe und Person „sehen" oder „bearbeiten"; Besitz lässt sich übergeben, etwa wenn jemand die Schule verlässt
- Erinnerung je Kachel: Als Mitteilung im Portal und per E-Mail – beim Verschieben fragt das Portal, ob die Erinnerung mitwandert
- Verlauf & Archiv: Jede Änderung mit Vorher/Nachher nachvollziehbar, Erledigtes wandert ins Archiv statt in den Papierkorb
- Schnell von unterwegs: „Kachel anlegen" in der Befehlssuche legt sie in die laufende Woche
Beispiel GrundschuleDie Schulleitung plant die Vorbereitung des Schulfests auf einer Wand mit Spalten für Konrektorin, Sekretariat, Hausmeister und „Offen". Die Kachel „Bühne aufbauen" reicht über zwei Wochen und erinnert den Hausmeister drei Tage vorher per E-Mail.
Kontakte & Partner
Behörden, Vereine, Dienstleister und Handwerksbetriebe an einem Ort – mit der Historie, wer wann worüber gesprochen hat. So bleibt das Wissen, wenn jemand die Schule verlässt. Einträge in der Historie lassen sich nicht mehr ändern oder löschen, ergänzen darf sie jede:r, der den Kontakt sieht.
- Sichtbarkeit je Kontakt: „Sehen dürfen" und „Bearbeiten dürfen" pro Funktionsstufe oder für alle
- Tags statt Kategorien: Frei vergeben, z. B. „Handwerk, Notfall" – bereits genutzte Tags sind anklickbar
- CSV-Import und vCard: Bestehende Excel-Listen mit Spaltenzuordnung importieren, einzelne Kontakte als .vcf aufs Telefon holen
- Papierkorb: 180 Tage wiederherstellbar, mitsamt Historie
Beispiel GrundschuleBeim Heizungsausfall findet die Hausmeisterei über den Tag „Notfall" sofort die richtige Firma – und sieht in der Historie, dass dieselbe Pumpe schon im Januar getauscht wurde.
Passwörter & Zugangsdaten
Ein Tresor für Zugänge zu Schulportalen, Lernplattformen oder Fachprogrammen. Ver- und Entschlüsselung passieren ausschließlich im Browser: Der Server speichert nur unlesbaren Chiffretext und kann die Einträge selbst nicht lesen (Zero-Knowledge). Geöffnet wird der Tresor mit dem Login-Passwort – ein zusätzliches Master-Passwort ist nicht nötig.
- Pro Eintrag: URL, Benutzername, Passwort mit Generator, TOTP für die Zwei-Faktor-Anmeldung, Notizen und eigene Felder
- Gezielt teilen: Für jede Person einzeln verschlüsselt – ohne ein gemeinsames Passwort weiterzugeben
- Wichtig: Nur die Bezeichnung ist für den Server sichtbar; nach einem Passwort-Reset durch die Schulleitung sind ausschließlich geteilte Einträge wiederherstellbar
Beispiel GrundschuleDas Sekretariat legt den Zugang zum Schulverwaltungsprogramm ab und teilt ihn mit der Schulleitung. Als das eigene Passwort zurückgesetzt werden muss, bleibt der Eintrag über die Freigabe erhalten.